airborne extended

Sonja Leipold, Cembalo
Caroline Mayrhofer, Blockflöten/Paetzold
Doris Nicoletti, Querflöten
Elisabeth Plank, Harfe

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airborne extended im mica-Interview:

www.musicaustria.at/magazin/neue-musik/interviews-portraets/als-musikerin-ist-man-verantwortlich-dafuer-sich-publikum-zu

©Nevena Tsvetkova

Wir freuen uns, 2017 und 2018 im Rahmen eines IGNM-Projekts viel neues Repertoire für unser Ensemble uraufführen zu dürfen und österreichische Kulturbotschafter im NASOM-Programm (next Austrian sound of music) zu sein!

Repertoire:

 

  • Stefano Gervasoni – Tre intermezzi, 1992
  • Ned Mcgowan – tools, 2005
  • Agostino di Scipio – 4 variazioni  sul ritmo del vento, 1995
  • Gabriele Manca – Conduites d´approche, 1992
  • Bernhard Lang – London in the Rain, Monadologie XXIX, für airborne extended, 2014
  • Salvatore Sciarrino – Siciliano, 1975
  • Salvatore Sciarrino – fauno che fischia a un merlo, 1980
  • Fabrizio de Rossi Re – A bop be bounce, 1992
  • Alexander Kaiser – the difficulty of crossing a field II, für airborne extended, 2016
  • Manuela Kerer – kaput II, für airborne extended, 2017
  • Peter Jakober – weit beisammen, 2014
  • Elisabeth Harnik – noisy pearls II, 2016
  • Sylvie Lacroix – chants de deuil, für airborne extended, 2015
  • Belma Beslic-Gal – Medamothi Planum, 2014
  • Bernhard Geigl – rupture dust, für airborne extended, 2016
  • Chaya Czernowyn: Ina, 1988
  • Fernando Riederer – airy years, für airborne extended, 2016
  • Brigitta Muntendorf – public privacy
  • Wolfgang Mitterer – curtains, für airborne extended, 2017
  • Elena Rykova – 101% mind uploading, 2015
  • Manuel Zwerger – condemned, für airborne extended,2017
  • Marina Poleukhina – my dear udockle, 2012
  • Elisabeth Schimana – virus 2#2, 2017
  • Hannes Kerschbaumer – not.to, für airborne extended,2017
  • Ole Buck – Gymel, 1983
  • Margareta Ferek-Petric – fire walk with (out) me, für airborne extended, 2017
  • Charlotte Seither: the inner side of consciousness, 2010
  • Eduard Demetz – POLE, für airborne extended, 2017
  • Matthias Kranebitter – pancrace royer, für airborne extended, 2017
  • Mirela Ivcevic – UA, 2017
  • Clemens Gadenstätter – UA, 2018
  • Tomasz Skweres – Maledictio, für airborne extended, 2017
  • Joanna Wozny, UA 2018
  • Mathias Schmidhammer – skeleton dance, für airborne extended, 2017
  • Grzegorz Pienek, UA, 2018

 

airborne extended ist…

 

airborne – adj. [med., aviat.] luftübertragen, durch die Luft  befördert, fliegen

Durch die ungewöhnliche Kombination von Harfe, Cembalo, Querflöten und Blockflöten schöpft airborne extended aus einer Fülle an Klangfarben und Möglichkeiten:

  • starke, unmittelbare musikalische Ideen, erweitert oder begrenzt durch ihre vorübergehend absolute Zeitlichkeit: angeleitetes Annähern (Gabriele Manca – conduites d´approche)
  • durchsichtige Klangmalerei sich bewegender Luft für Paetzold-Blockflöte und Elektronik (Agostino di Scipio –  quattro variazioni sul ritmo del vento
  • Klang/Flucht, Klang/Ängstlichkeit, Klang/Traum, unruhige Suche nach Beweglichkeit in Richtung Klang/Überraschung (Stefano Gervasoni – tre intermezzi)
  • aktives Staccato, Flatterzunge, schnelle Verzierungsnoten in den Flötenstimmen kombiniert mit Arpeggi und Akkorden von Harfe und Cembalo (Fabrizio de Rossi Re – A bop be bounce)
  • Minimal Music als faszinierender Dialog zwischen Cembalo und Sopranino – in rasendem Tempo ineinander verwebte pulsierende rhythmische Zellen (Ole Buck – Gymel)

 

©Simon Lanz – danke!

Etwas Biografie:

Das Ensemble airborne extended wurde 2013 als Erweiterung des Ensembles airborne gegründet, um Repertoire für die Besetzung Harfe, Cembalo, Flöte und Blockflöte zu spielen, das bereits 1992 um das italienische Ensemble Alter Ego entstanden war. Dieses Repertoire wird seit der Ensemblegründung durch Kompositionsaufträge u.a. an Hannes Kerschbaumer, Paolo Rimoldi, Bernhard Lang, Caroline Profanter, Dana Probst, Sylvie Lacroix, Joanna Wozny, Fernando Riederer, Wolfgang Mitterer, Bernhard Geigl, Elisabeth Harnik, Tomasz Skweres, Eduard Demetz, Alexander Kaiser, Matthias Kranebitter, Margareta Ferek-Petric, Elisabeth Schimana, Manuel Zwerger, Ming Wang, Mirela Ivcevic, Clemens Gadenstätter und Mathias Schmidhammer ergänzt.

Sonja Leipold widmet sich als Cembalistin vor allem der zeitgenössischen, barocken und selten gehörten Musik. Seit ihrer Studienzeit (Querflöte & Klavier am Mozarteum, Cembalo an der Musikuniversität Wien) gastiert sie als gefragte continuo-Spielerin sowie mit eigenen kammermusikalischen Projekten regelmäßig in Europa und Asien. Ihre vielseitige künstlerische Tätigkeit fand Niederschlag in CD- und Filmproduktionen und wurde mit diversen Preisen gewürdigt (u.a. internationaler Cembalowettbewerb Bologna 2011, Fideliowettbewerb Wien 2012, de Man-Wettbewerb 2012 Niederlande, Stipendium des Kulturministeriums & Landesmusikstipendium 2013, österreichische Kulturbotschafterin für zeitgenössische Musik 2016/17). Sonja Leipold unterrichtet seit 2015 an der Musikuniversität Wien und arbeitet als Dozentin & Korrepetitorin bei Masterclasses wie Bruckneruniversität Linz (mit Emma Kirkby), Sommerakademie der Musikuniversität Wien und am Theater an der Wien (unter Nikolaus Harnoncourt).

Caroline Mayrhofer, geboren in Innsbruck, Blockflötenstudium am Bruckner-Konservatorium Linz, Studium Blockflöte und Violoncello an der Musikuniversität Wien.  Magistra artium Konzertfach Blockflöte mit einstimmiger Auszeichnung, Stipendiatin beim Amherst-Early-Music-Festival, USA und bei der Stichting Musici van Morgen/NL, Post-graduate am Conservatorium Amsterdam, Diplom cum laude. Lehrauftrag am Konservatorium Bozen. Wiederholt Preisträgerin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, 2012 Preisträgerin beim Internat. Wettbewerb für zeitgen. Blockflötenmusik in Darmstadt/D.  Zahlreiche Konzerte mit Neuer und Alter Musik als Solistin und in Ensembles in ganz Europa, Amerika, Asien. Mitwirkung bei CD- und Rundfunkproduktionen (RecRec, EMI digital, RAI, ORF).

Doris Nicoletti, geboren in Graz, Studium Querflöte am J.Hauer-  Konservatorium Wiener Neustadt und an der Musikuniversität Wien, Magister mit Auszeichnung, Soziologiestudium an der Universität Wien. Lehrauftrag an der Musikuni Wien. Teilnehmerin diverser Akademien (Lucerne Festival Academy mit Pierre Boulez, Centre Acanthes, Ensemble Modern Academy, Darmstädter Ferienkurse, Impuls- International Ensemble Academy, Jeunesse Modern.Mitglied des Duo Soufflé, Ensembles Playtypus, Ensemble Mesostics. Als Substitutin beim Klangforum Wien Konzerte bei wichtigen Festivals (Salzburger Festspiele, Hamburger Ostertöne, Ruhrtriennale, Wien Modern, Steirischer Herbst, Lincoln Center New York, Berliner Philharmonie, Muziekgebouw Amsterdam, Wiener Konzerthaus)

Elisabeth Plank, geboren in Wien, Konzertfachstudium an der Musik-Uni Wien bei Adelheid Blovsky-Mille, 2015 Master mit Auszeichnung, weiterführender Unterricht bei Mirjam Schröder/Wien, Fabrice Pierre/Brescia. 2006 Debüt als Orchester-Solistin in der Wiener Hofburgkapelle, mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe. 2014 „Young Celebrity Master“-Award der „HarpMasters“ Festspiele/Schweiz. Zahlreiche Auftritte als Solistin und Kammermusikerin im In- & Ausland (u.a. Musica Juventutis, Young Classic Europe, Rio Harp Festival, World Harp Congress, Schönberg Center, Festival Next Generation). Mitwirkung bei Radio- und Fernsehaufnahmen. 2017 Solo-CD bei ARS-Produktion (Bank Austria Kunstpreis). Regelmäßige Zusammenarbeit mit Komponisten: Widmungen von Andreas Wykydal (UA 2014, London) und Onur Dülger (UA 2015, Radiokulturhaus Wien).

english version: www.caroline-mayrhofer.net/english/airborne-extended